Informatiklehrkräfte werden an Gymnasien, Realschulen, Hauptschulen und beruflichen Schulen eingesetzt, um jungen Menschen allgemein bildende, studien- oder berufsvorbereitende Informatikinhalte zu vermitteln. Die Aufgaben einer Informatiklehrkraft liegen daher in der Planung, Vorbereitung, Durchführung, Reflexion und Bewertung von Informatikunterricht. Wesentliche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Unterrichten sind dabei sowohl fundierte Kenntnisse in der Informatik, der Informatikdidaktik, der Erziehungswissenschaft und der Psychologie als auch die Freude an der Wissensvermittlung und an der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das vorrangige Ziel Informatiklehrender ist es dabei, Unterrichtsinhalte motivierend, schülernah, verständlich und zielführend zu vermitteln. Hier spielt die Auswahl vorhandener und ggf. die Entwicklung eigener (softwarebasierter) Lernhilfen eine wichtige Rolle. Mit diesem Aufgabenbereich unterscheidet sich die Tätigkeit von Informatiklehrpersonen stark von der von Informatikerinnen und Informatikern.